7/13/07

Kinder, wie die Zeit vergeht

     Und schon ist das Sommersemester wieder um, was noch bleibt sind die noch zu schreibenden Hausarbeiten und die Vorbereitung auf die anstehenden Prüfungen, die denn just auch noch bestanden werden wollen. Warum das Sommersemester immer so schnell an einem vorbei zieht werde ich wohl nie begreifen. Ich habe ja den Verdacht es liegt an den ungleichmässig verteilten Feiertagen, die zu grossen Teilen im Sommersemester liegen und das Wintersemester dementsprechend wenige abbekommen hat. Aber beweisen kann ich es leider nicht.

     Nunja, in meinem letzten Post hatte ich ja noch das Problem eine Uninahe Wohnung zu finden. Diejenigen unter euch die etwas näheren Kontakt zu mir haben, wissen, dass ich sie auch schon seit längerem bewohne. Die Renovierungsarbeiten, waren Ende April beendet und die Einrichtung wurde danach Stück für Stück angeschafft und hineingestellt, somit ist die Wohnung nun gut bewohnbar. In unmittelbarer Uninähe liegt sie im übrigen auch- 5 Minuten Fussweg zum Hörsaalzentrum und drei Mensen (das ist die Ecke wo sich die Studenten das Essen holen um zu überleben) innerhalb von 15 Minuten Fussweg (maximum). Die Nähe zur Uni hatte aber meist zur Folge, dass ich mir daheim etwas selbstständig gekocht habe. Und ja ich kann kochen, entgegen weitverbreiteten Vermutungen- wie glaubt ihr habe ich in Irland überlebt?

Impressionen an der Uni (vor unserer Mensa, Bergstrasse - auch Neue Mensa genannt, obwohl die Alte Mensa gerade frisch saniert wurde ;) )


4/3/07

Aklimatisierung


      Nach einem Monat des mehr oder weniger Faulenzens daheim, hat sich seit Montag meine Welt wieder den ernsteren Dingen des Lebens zugewand. Naemlich der Wohnungssuche und Einrichtung und ganz nebenbei noch dem Studium.
      Allerdings kann ich beruhigt feststellen, dass sich an der Uni nicht viel veraendert hat. Die Professoren sind immer noch diesselben und man weiss was man zu erwarten hat. Leider sind die langweiligen auch immer noch langweilig in ihrem Erzaehlstil. Heisst fuer mich also: Meiden.
      Die Wohnungssuche macht auch Fortschritte, selbst wenn meine Anforderungen hoch sind: Uninaehe und Internetmoeglichkeit. Das sollte aber machbar sein, da Dresden groesstenteils Uni ist.

Bautzen

      In Irland von der Reiselust gepackt, kommt man so schnell auch nicht mehr davon los. Allerdings ist eine solide Ausbildung mit Abschluss auch nicht zu verachten. Zumal man schon dumm dasteht, wenn man in einem fremden Land ist und die Leute da mehr von deinem Heimatland wissen als du selbst. Also werde ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und in Deutschland reisen.
      Alles was es dazu braucht ist ein guter Reisefuehrer mit soliden Informationen *man will ja auch was lernen* und eine Bahncard?! Das wird sich noch ergeben. Den Anfang machte erstmal Bautzen. Irgendwo in der Mitte zwischen Dresden und Goerlitz, ist Bautzen eine nette kleine Stadt die auch etwas Geschichte hat. Diese jedoch hat sich im Laufe der Jahrhunderte doch oefter wiederholt. So ist Bautzen nicht nur einmal, sondern gleich unzaehlige Male niedergebrannt. Das einzige Relikt das jeden Brand bis jetzt ueberstanden hat, ist das Hexenhaeuschen. Der Sage nach, hat eine Hexe das Haus so verzaubert, dass es jedem Brand standhaelt. Da mir diese Geschichte schon zu Schulzeiten beigebracht wurde, konnte ich solche Informationen leicht als Informationsstueckchen an eine Freundin bringen, fuer die ich den Reisefuehrer spielte. Allerdings haben wir der Verfuehrung widerstanden zu testen, ob der magische Spruch noch Gueltigkeit hat. Zu Schulzeiten hat man uns den Spass im uebrigen auch nicht gegoennt, nicht zuletzt weil das Haeuschen unter Denkmalschutz steht.
      Neben dem Hexenhaeuschen ist Bautzen auch die Stadt der Tuerme. Von der alten Wasserkunst, einem der Tuerme, aus kann man denn auch einen guten Rundblick auf die Stadt und den suburbanen Raum geniessen.
      Von da erkennt man aber auch, dass Bautzen nicht die grosse Stadt ist, und wirklich, der Rundgang um die Altstadt hat nur einen halben Tag gedauert. Das weckte Erinnerungen an Irland. ;)
      Aber das war nicht das einzige, auch Burgen hat es in dieser Stadt, im Sommer immer Tummelpunkt fuer das Sommertheater, mit beeindruckenden Vorstellungen. Hinzu kommen noch Rathaeuser und Kirchen. Bautzen gehoert in die Sorbische Gegend und damit gibt es auch genug Glaeubige Menschen. Aber vorsicht nicht jeder ist katholisch, so wie es viele Geruechte gern verbreiten wuerden ;)

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