9/21/08

Ice Age 3


... JA! ihr habt richtig gelesen, Ice Age 3 - und nein ich rede nicht von einer Fortsetzung des Films, eher von der Neuversion der Eiszeit. Denn so wie es aussieht steht uns im Gegensatz zur Klimaerwaermung doch eher die Eiszeit bevor. Quellen zufolge ist es nicht nur in Dresden kalt genug um den ersten Gebrauch der Heizung zu rechtfertigen *es ist erst September for petes sake!*, sondern auch der Norden Deutschlands gleicht eher dem Nordpol als der Suedsee. Und im Oktober soll es den ersten Schnee geben, heisst also los geht es: Auf zum Holz sammeln!

Aber nicht nur an den fallenden Temperaturen kann man erkennen, dass sich der Sommer langsam dem Ende naehert. Auch die zunehmend geringere Zahl an Tageslichtstunden faellt negativ auf. Nicht nur ist es mittlerweile um 8 Uhr abends dunkel, nein es wird auch Morgens spaeter hell. Was meine innere Uhr aufs groebste verwirrt! Wer geht schon nach Einbruch der Dunkelheit an einem Samstag einkaufen? Oder warum kann die Uhrumstellung nicht schon vor zwei Wochen stattgefunden haben? Da waere es sinnvoll gewesen, denn da dachte ich um 7 Uhr morgens, es sei erst 6...
Aber nein dafuer muss ich erst auf den letzten Sonntag im Oktober warten! Das ist noch mehr als ein Monat!

In dem Sinne: Zieht Euch warm an und viel Spass mit den kalten Temperaturen!

9/9/08

Servicewueste Deutschland?!

Oder wandelt sich die Wueste etwa langsam in eine Oase um?
Fuer mich hat es zumindest den Anschein, denn in letzter Zeit kann ich mich ueber den Kundenservice nicht mal mehr beklagen!

Angefangen mit netten O2 - Telefonberatern, die einem alles unkompliziert erklaeren und alle meine, mit Sicherheit schon irgendwo beantworteten, Fragen mit Engelsgeduld beantworten. Ueber die Verkaeufer und Berater in der neuen Thalia.de Buchhandlung in der Naehe vom Nuernberger Platz in Dresden - unter Studenten eher bekannt als die BTU *was sie fuer mich auch immer bleiben wird!* - deren Freundlichkeit mich fast auf Schritt und Tritt verfolgte, auf die Gute Art. Bis hin zum Kundenbetreuerpersonal der Deutschen Bahn. Ja, ihr habt richtig gelesen: Die Deutsche Bahn. Die Bahnangestellten rund um den Schalter herum sind in letzter Zeit staendig freundlich zu mir gewesen, auch wenn ich es selbst kaum glauben kann.

Nun frage ich mich natuerlich, ist dies eine allgemeine Veraenderung zum Besseren in Richtung Kundenfreundlichkeit oder aber liegt es nur an mir und daran, dass ich in letzter Zeit grundsaetzlich ersteinmal ein Laecheln aufsetze und einen freundlichen Spruch loslasse, bevor ich mich irgendwo bedienen lasse?!

Sei es wie es sei, ich bin ueber die Veraenderung froh und kann das Laecheln und den kleinen Small-Talk nur empfehlen. Es kostet ja nichts und kann nur helfen, immerhin faellt es auch mir leichter freundlich zu jemandem zu sein, der den Ersten Schritt auf mich zumacht und mir freundlich entgegen kommt!

9/5/08

Fines Besuch

Da ich ja nun nicht jedes Wochenende fortfahren kann, ist es auch mal schoen, wenn jemand zu mir kommt. Letztes Wochenende besuchte mich Fine, welche ich auch schon seit Monaten nich mehr gesehen hatte. Deutschland kann von Zeit zu Zeit wirklich weitlaeufig sein, aber es gibt ja zum Glueck Telefone und Emails ueber die man in Kontakt bleiben kann.

Oder aber man besucht sich ab und an gegenseitig.
Und letzten Samstag war es nun soweit. Da sie Jahrelang in Dresden gelebt hatte, stand Sightseeing nicht auf unserer To-Do-Liste fuer das Wochenende, vielmehr war chillen und das Treffen mit Bekannten angesagt. Was wir auch mit Bravour erreicht haben!

... aus einer anderen wunderbaren Zeit...


An dieser Stelle also ein grosses Dankeschoen fuer ein tolles Wochenende an Fine, so kurz es auch gewesen sein mag!

Und ich wuensch dir von hier aus dem *fuer dich fernen* Dresden noch eine restliche schoene Woche.

9/4/08

Neulich am Bahnhof...

... ja ich bin auffaellig oft am Bahnhof, nicht immer zum Reisen, ab und an auch nur um mir vor der Arbeit noch einen Kaffee zu goennen.

Bei eben einer dieser Gelegenheiten, einen Kaffee und etwas zum Mittag zu kaufen, faellt mir doch eine Traube an Menschen auf die sich im Eingangsbereich des Bahnhofes befindet. Zudem gesellen sich auch noch eine handvoll Polizisten zum Geschehen. Allerdings ein paar Meter entfernt, wo eine Gruppe Auslaender sitz. Waehrend ich mir also etwas fuer das Mittagessen in dem einen Geschaeft besorge und dann zu einem anderen Stand fuer meinen Kaffee wechsle, bemerke ich wie die Anzahl der Polizisten und Auslaender schon etwas abgenommen hat, die interessierten Leute um die Gruppe ungleicher Menschen herum, scheint aber das Interesse an dem Geschehen noch nicht verloren zu haben. Erst als ich dabei bin, den Bahnhof mit meinem Mittagessen und dem Kaffee wieder zu verlassen, befinden sich die jeweiligen Gruppen langsam im aufloesen.

Was ist es nur, was uns dazu veranlasst zu "Gaffern" zu werden? Sind wir durch das Fernsehen schon so sehr auf den Voyerismus gepraegt, als das wir unseren eigenen virtuellen Kasten staendig mit uns herumtragen und nur darauf warten, dass auf einem der Programme durch welche wir gerade zappen, etwas interessantes laeuft? So dass wir, sobald sich ein Programm als scheinbar interessant erweist, darauf vergessen weiter zu zappen bzw im wirklichen Leben regungslos stehen bleiben, um dem Geschehen unsere volle Aufmerksamkeit widmen zu koennen? Nur um uns in der Sekunde der Spannungsaufloesung dem weiteren zappen zu widmen?

Ich gestehe ja ein, auch ich wuerde gern stehen bleiben und zusehen, aber bis jetzt habe ich es noch immer geschafft weiterzugehen und somit die Darsteller des Geschehens um mich herum zu meinen Komparsen gemacht, als mich selbst zum Zuschauer der Vorstellung anderer, mir voellig fremder Personen.

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