8/12/08

Something wicked this way comes...

"Oh shit, 2pacalypse is back and strapped
Attacking the pacs, I'm kicking the facts for stacks to rap[...]
I'm ready to go[!]" 2Pac - 2Pacalypse Now

Und abmarschbreit war ich wirklich am Samstag Morgen.
Die Letzten Sachen wurden noch schnell am Freitag Abend mit Checkliste eingepackt, besonders wichtig: die Bahntickets!
So startbereit ging es dann am Samstag Morgen auch zeitig zum Bahnhof, immerhin fuhr der Zug schon 08:55 in Dresden los.

Die Fahrt verlief im Grossen und Ganzen auch reibungslos, umsteigen musste ich immerhin erst in Frankfurt am Main - und da wollte mich ja Marco abholen.

Aber zum Anfang: In Dresden war ich mit einem noch schnell besorgten Fruehstueck in den Zug gestiegen und erleichtert, dass der reservierte Platz in Fahrtrichtung zeigte und das meine Sitznachbarn ein nettes aelteres Paaerchen war, mit denen man gut ein paar Worte wechseln konnte. Damit mundet das Fruehstueck doch wirklich hervorragend, vor allem in Verbindung mit einer leichten Morgenlektuere - ein Schelm wer jetzt an die Tageszeitung denkt! - nein, es war natuerlich die aktuelle PC Info.

Doch mein Glueck waehrte nicht lange. Nicht nur stieg das nette aeltere Paaerchen in Leipzig aus, nein ich hatte komplett darauf vergessen, dass Leipzig ja der aelteste Kopfbahnhof Deutschlands ist. Was leider auch bedeutet, dass ein einfahrender Zug danach rueckwaerts wieder hinaus faehrt... und ich demzufolge jetzt einen Sitz entgegen der Fahrtrichtung hatte.

Damit verliert auch die beste Zugfahrt ihren Charme, wenn man sich ob des staendigen Gewackels nicht so toll fuehlt (die Reisekrankheit und ich sind ja alte Bekannte :-) ). Vor allem wenn das Abteil nicht wirklich fuer die 160 Sachen ausgelegt ist, die ein ICE offenbar schafft. Denn die aktuelle Reisegeschwindigkeit wird dem Reisenden freundlicherweise ueber die bordinterne Kommunikationswand und mit freundlicher Unterstuetzung der Deutschen Bahn angezeigt. Die sich bewegenden Sitze haben in dieser Situation natuerlich auch nicht wirklich weiter geholfen, genausowenig wie meine private Multimediale Unterhaltungszentrale - der Laptop. Aber wenn alles nichts hilft, hilft ablenken. Was mir irgendwann auch durch eine Unterhaltung mit meinen Mitreisenden am selben Tisch gelang. Somit nahm die Zugfahrt doch noch ein gutes Ende und ich stieg, wenn auch noch nicht 100% wieder auf dem Dampfer, in Frankfurt aus.

Wo Marco und ich uns dann auch ohne groessere Probleme, trotz des grossen Bahnhofs, fanden :-) und wir unsere Reise nach Mainz fortsetzen konnten.

So konnte mir Marco auch schon waehrend der S-Bahn Fahrt die ersten wichtigen Streckenabschnitte, wie den Sitz der Opelwerke, das sich im Bau befindliche Theater, welches etwas an das Amphietheater in Rom erinnert usw., erklaeren. Auch in Mainz gab es die erste Orientierungshilfe durch Marco, damit ich mich zur Not auch allein in Mainz zurecht finde.


Hilfreich war dabei auch der Hinweis auf die unterschiedliche Gestaltung der Strassenschilder in Mainz, die nicht wie in jeder 0815 Stadt nur weiss sind, sondern auch rote und blaue Faerbungen haben. Dadurch kann man sich am Flusslauf des Rhein orientieren, ohne den Fluss wirklich sehen zu muessen! Denn die blauen Schilder bezeichnen den Flusslauf, waehrend die roten Schilder quer zum Flussverlauf stehen.

Nachdem wir erstmal meinen Koffer in Marcos Wohnung abgestellt hatten und ich mich etwas an die Mainzer Luft gewoehnt hatte, ging es auch schon auf zum Abendprogramm. Denn wir wollten uns ja noch den Akte X Kinofilm ansehen, wozu Marco ja schon etwas gepostet hatte.
Auf dem Weg dahin, diesmal komplett zu Fuss, konnte ich mir auch noch den Gutenbergplatz und das Hoefchen anschauen, beides stand schon auf unserer Liste fuer den Fototermin am Montag. Auch die Altstadt und die Fussgaengerpassage, die zu dieser Zeit zum Glueck eher leer war, konnte ich schon etwas in der Abenddaemmerung bewundern.
Und dann waren wir auch schon am Kino...

1 comment:

Marco said...

Uiiii Ivonne hat gebloggt! :)

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