11/2/08

Celle

Der Tag nach der Party wurde erstmal langsam angegangen - etwas aufräumen und dann ein langes, gemütliches Frühstück, gefolgt von Pläne schmieden für den Tag. Während einige sich aufmachten um nach Bremen zu fahren, machten sich wieder andere schonmal auf den Weg nach Hause, ein paar allerdings fuhren nach Celle hinein, um noch etwas in der Stadt herumzuwandern.

Celle ist mit Sicherheit eine unterschätzte Stadt. Zumindest hätte ich nicht gedacht, dass es da soviel zu entdecken gibt - auch nach meinen Reiseführern zu urteilen nicht. Was allerdings mal wieder beweisst, man sollte soviele Quellen der Information wie möglich konfrontieren. Celle an sich hat eine gut gemachte Touristenwebseite, auf der man viele Dinge erfährt die sonst selten erwähnt werden, wenn man nicht gerade eine Art Lokaler Geschichtsgeek ist :D (zu finden hier).
So erfährt man zum Beispiel, dass Celle eine Geschichtsträchtige Stadt ist, mit Referenzen bis zum Dritten Reich und einer wunderbaren Altstadt mit Fachwerkhäusern und einem schönen Schloss. Wir spazierten an beiden entlang, das Schloss und seinen Park etwas näher betrachtend, gingen wir nachher in den Altstadtteil hinein. Wo wir uns dann etwas später in einem Café Namens Cellkern niederliessen, um entweder einen Kaffee zu trinken oder sogar etwas zu essen. Im Café lernten wir auch Celles Multikulturellen Touch kennen. Der Grund: Die Nachkriegszeit brachte eine Britische Kaserne mit sich, was zur Multikulturellen Entfaltung der Stadt beitrug.

Da ein Café-Besuch aber eher länger dauert als angenommen (man will sich ja auch nicht hetzen, wenn man schonmal sitzt), wurde es danach auch schon bald Zeit zum Aufbruch zu Fines und Danis neuer Wohnung. Dort angekommen, gab es noch einen kleinen Snack, bevor ich dann mit ein paar Bekannten bis nach Leipzig fuhr (und von dort aus weiter nach Dresden)...

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